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163 Einzelfallgeschichten gefunden.

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Neue Einzelfallgeschichte

04.09.2012

Problem: Pflegegeld
Art der Beeinträchtigung: Autismus
Pflegestufe:
Antworten: 5
Lösung: Keine Rückmeldung

Liebes Lobby4kids-Team, Ich möchte hier me...

Liebes Lobby4kids-Team,

Ich möchte hier mein Problem schildern,es geht um folgendes mein Sohn wurde im Juni 3 Jahre alt und kurz vor seinem dritten Geburtstag bekamen wir die Diagnose frühkindlicher Autismus.Für uns ein großer Schock obwohl wir es eigentlich schon geahnt haben und die ersten Probleme schon als Baby begonnen haben!

Nun zu meiner Geschichte die sich kuerzlich ereignete....
Heute war die Ärztin von der PVA bei uns zuhause Erstuntersuchung für das Pflegegeld die "nette Dame" kam in die Wohnung mit einem total genervten Gesichtsausdruck,
sie warf nur einen kurzen Blick auf meinen Sohn,setzte sich und nahm ihr Aufnahmegerät aus der Tasche fragte mich ein paar Dinge wo wir die Austestung machten,wann das war,wann die ersten Auffälligkeiten waren,Größe Gewicht bei der Geburt und jetzt,ob mein Sohn Medikamente einnimmt und das wars!
Sie blätterte kurz den Befund durch dann fragte Sie mich ob sich Nico abhören lasst, ich sagte ich denke nicht aber wir probieren es er hat es natürlich nicht zugelassen und hat sich gewehrt!
Sie spricht auf das Gerät "Kind lässt sich nicht abhören da er einen schlechten Tag hätte und übermüdete wär" ich sagte ihr daraufhin das dies nicht der Grund sei sondern er sich generell nicht von jemanden angreifen lässt und schon gar nicht von jemanden den er nicht kennt und das er panische Angst vor allen Ärzten hat und alles was damit zu tun hat!
Sie sagte nichts dazu,das ganze dauerte nicht mal 10 min und dann fragte Sie mich "Warum haben Sie überhaupt einen Antrag auf Pflegegeld gestellt"?,Sie haben ein gesundes Kind sie bekommen kein Pflegegeld Nico steht nicht mal Stufe 1 zu!

Ich versuchte ruhig zu bleiben und sagte ihr mein Sohn hat frühkindlichen Autismus in starker Ausprägung er ist nicht gesund, er ist stark entwicklungsverzögert er spricht nicht kann sich nicht verständigen,hat Schlafstörungen seit seinem 7.Lebensmonat schläft in der Nacht max. 4 Stunden,zeigt starkes aggressives Verhalten,er kann soziale,neue und unbekannte Situatonen kaum verarbeiten,hat mehrmals täglich Wutanfälle die manchmal bis zu einer Std andauern,geht nicht in den Kindergarten... ich sagte sie sehen meinen Sohn nicht mal 10 min und sagen er hat nichts er ist gesund?
Sie sagte daraufhin ihr Kind ist nicht geistig behindert und der Pflegeaufwand ist nicht so hoch das es für das Pflegegeld reicht und außerdem WIRD SICH DER AUTISMUS SCHON RAUSWACHSEN und dann ist mir der Kragen geplatzt  ich fragte Sie ob Sie überhaupt weis was frühkindlicher Autismus ist weil wenn sie das wüsste würde Sie nicht so ein Kommentar von sich geben,von wegen es wächst sich raus!
Ich wollte dann noch mit ihr sprechen und hab Sie gebeten den Befund doch mal zu lesen,doch Sie ging einfach aus der Wohnung und sagte "Ich werde mit Ihnen sicher nicht weiter diskutieren,was erwarten sich die Eltern von mir das ich Ihnen mit einem Strauß Rosen und einer Umarmung entgegenkomme und sie bemitleide, akzeptieren Sie es Ihr Sohn hat keinen Anspruch auf das Pflegeld"!Aufwiedersehen!
Ich sagte ihr dann noch ich werde das sicher nicht auf mir sitzen lassen und dass ihre Kommentare eine Frechheit sind und ich werde klagen!
Sie sagte nur das wird hoffnungslos sein und weg war Sie !
Ich konnte das nicht glauben ich bin in Tränen ausgebrochen,das kann doch nicht wahr sein..
Ich wusste nicht wie so eine Untersuchung abläuft aber das es so sein wird?

Bin total verzweifelt und erhoffe mir vielleicht Ratschläge und Hilfe von euch zu bekommen!
Vielen Dank!(ist ziemlich lang geworden)

Lösungsvorschlag 219

liebe Dame,

das ist eine unglaubliche Geschichte, bitte nennen Sie mir den Namen der Gutachterin, wenn Sie wollen, schicke ich als verein eine Beschwerde hin! So etwas darf nicht passieren!! ich mache das natürlich nur, wenn Sie mir Ihr ok geben . ansonten habe ich auch einen Anwalt,der sich damit beschäftigt. Sie können auch erst das Ergebnis abwarten und dann Einspruch erheben, was noch besser wäre.Bitte geben Sie mir Bescheid.

lg irene promussas

Lösungsvorschlag 225

Liebe betroffene Mama, ich bin aus Kärnten und wir haben hier eine Familienberatungsstelle mit einer Beraterin, die genau auf diese Dinge spezialisiert ist. Sie habe ich gefragt und sie hat mir folgendes geantwortet, was hoffentlich hilfreich ist:

Beratung holen welche Pflegestufe dem Kind zusteht!
Bescheid abwarten und klagen wenn der nicht den Erwartungen entspricht!
Beschwerdeschreiben über die Gutachterin an die PVA verfassen (am besten jetzt wenn noch so wütend) und erst abschicken wenn der Bescheid da ist. PVA braucht ein möglichst klares, rational geschildertes Feedback von den Betroffenen um entweder die Gutachter auszuwechseln oder nachzuschulen. Also alle die die Kraft haben sich zu rühren, tragen ein bisserl dazu bei, dass das ganze besser wird. Die meisten Leute trauen sich nicht und dann wird sich da nix ändern.
Das ist am schwersten: Es nicht persönlich nehmen! Leider gibt es ganz viele solcher Berichte über die Gutachter. Die hat also nicht auf die Mutter so reagiert, sondern ist ausgesprochen schlecht geschult bzw. zwischenmenschlich inkompetent.
Die Beratungsstelle in Niederösterreich ist folgende:

Neulengbach
AnkerFamilienberatungsstelle Neulengbach
Familienberatungsstelle mit Schwerpunkt Erziehungs- und Integrationsberatung NÖ

Adresse: 3040 Neulengbach, Schloßberggasse 270
Telefon: 02772/540877, Fax 02772/540874
Mobil: 0664/9678251

Mail: integrationsberatung.noe@gfgf.at

Link zu Google Maps zeigt den Anfahrtfahrtsweg

Leitung: Magª. Natascha Almeder

Öffnungszeiten: Donnerstag 17.00 bis 19.00 Uhr
Freitag 09.00 bis 11. 00 Uhr

Angebote:
Integrationsberatung
Psychoanalytisch-pädagogische Erziehungsberatung
Kinderbeistand

Außenstellen: 
Ambulatorium St. Leonhard/Forst: Jeden ersten Donnerstag im Monat, 10.00 bis 11.00 Uhr
Tageseinrichtung Krems: Jeden ersten Mittwoch im Monat, 12.00 bis 13.00 Uhr
Ambulatorium Zwettl : Jeden ersten Dienstag im Monat, 10.00 bis 11.00 Uhr
Alles Gute und viel Kraft!

 

Lösungsvorschlag 227

Liebe betroffene Mutter!

Der Umgang mit Ihnen und ihren Sohn war wirklich völlig unpassend. Ich hoffe Sie lassen sich davon nicht unterkriegen und kann mich dem Lösungsvorschlag 225 nur vollinhaltlich anschließen.

Ein kurzer allgemeiner Tip: Auf der Website der Lebenshilfe OÖ gibt es eine sehr gute Beschreibung zum Thema Pflegegeld für Kinder. Außerdem kann man hier ein Pflegetagebuch anfordern, wo man sich im Vorfeld bereits auf die Pflegeglduntersuchung vorbereiten kann und damit alle wichtigen Informationen bereits gesammelt hat. Für die untersuchenden Ärzte sind - gemäß ihren gesetzlichen Vorgaben - oft andere Dinge wichtig, als man als Betroffene denkt. Das Pflegetagebuch hilft hier!

Alle Gute und herzliche Grüße Johannes Schober, Caritas Am Himmel

http://www.ooe.lebenshilfe.org/t3/index.php?id=pflegegeld-fuer-kinder

Lösungsvorschlag 235

Hallo! Wir haben auch Herzkinder mit Autismus, und würden dich gerne einmal einladen um dir eventuell weiterzuhelfen. Vielleicht zur Sportgruppe die am 6. Oktober wieder beginnt? Info darüber findest du unter www.kinderherz.at

Lösungsvorschlag 250

Liebe Mama,

das war echt arg, aber leider wird dir so was immer wieder (hoffentlich in schwächerer Form) begegnen. Hatte so etwas Ähnliches auch schon mal, da war mein Sohn 4 oder 5 Jahre alt (Autist, gehörlos + noch ein paar andere Diagnosen). Ich erzählte der Amtsärztin, dass er erst seit kurzem durch seine Cochlea-Implantate Geräusche orten kann und sie meinte "also mit den Hörgeräten kann er Sie hören, dann versteht er ja auch, was Sie sagen, dann wird er ja nicht so schwierig anzuleiten sein". !!???? Nicht einmal heute (mit 12) ist sicher, wieviel Sprachverständnis mein Sohn überhaupt hat!

Ein paar Jahre später verschlechterte sich der Zustand meines Sohnes dramatisch und wir überlegten eine 24h-Betreuung einzustellen. Als ich anfragte, ob ich den nächsten Pflegegeld-Begutachtungstermin 2 Monate vorverlegen könnte, damit ich sichergehen kann, dass sich das meine Familie auch leisten kann, bevor ich bei der Agentur unterschreibe, meinte selbige Amtsärztin ich könne doch nicht private Entscheidungen von der Pflegegeldeinstufung abhängig machen !!!?!!  Sie unterstellte mir, ich wolle den Termin nur vorverlegen, weil ich wüsste, dass es meinem Sohn in 2 Monaten besser gehen würde und ich mir einfach noch schnell eine hohe Stufe sichern wolle. Zum Glück konnte ich mit Hilfe von medizinischen Befunden und einer ganz lieben Sozialarbeiterin ein Debakel verhindern.

Worauf ich aber hinaus will: die Pflegegeldeinstufung nimmt nicht nur der Arzt vor, sondern ein/e Sozialarbeiter/in bzw. eine Pflegefachkraft haben da auch mitzureden.
Da hilft nur informieren, informieren, informieren.
Ich wünsche Dir viel Kraft und Durchhaltevermögen, such Dir ein Föderzentrum, das Dich und Deinen Sohn begleiten kann auch in Hinblick auf KIGA, Schule, Therapien, etc. Gerade bei Autismus ist das extrem wichtig und jetzt noch das richtige Alter um in div. Programme aufgenommen zu werden.

GLG

Bin übrigens zu dem in Lösungsvorschlag 235 erwähnten Termin (6.10.) vor Ort ;-)

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