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160 Einzelfallgeschichten gefunden.

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Neue Einzelfallgeschichte

27.11.2012

Problem: Sonstiges
Art der Beeinträchtigung: Autismus
Pflegestufe:
Antworten: 1
Lösung: Keine Rückmeldung

vielleicht kann mir jemand helfen: ich habe heute...

vielleicht kann mir jemand helfen:
ich habe heute den bescheid zur erhöhten familienbeihilfe bekommen. er war abschlägig. 
ich versteh aber die begründung nicht: meinem kind wurden 50vh beeinträchtigung zuerkannt, sein auffälliges soziales verhalten und seine beeinträchtigungen wurden anerkannt ebenso wie die diagnose (asperger syndrom, autismus spektrum erkrankung), allerdings mit dem zusatz, dass es vorraussichtlich eine beeinträchtigung sei, die weniger als 3 jahre anhält (darum auch die ablehnung).

ich möchte den bescheid beeinspruchen. ich weiß allerdings nicht wie. ich meine, da gehts ja um grundsätzliches. 
dass sich autismus nicht nach 3 jahren "auswächst" sollte doch klar sein. das wurde uns auch immer von psychologischer seite gesagt. dass er stark beeinträchtigt ist, wird im bescheid ja auch bestätigt. 
das heisst für mich: alle gutachten wurden anerkannt. was soll ich denn noch vorbringen?
bin für jede hilfe dankbar.

Lösungsvorschlag 261

Hallo,

hier einige Informationen auf die schnelle - bitte noch weitere Infos von SpezialistInnen einholen.

# Es MUSS in dem Bescheid eine Information über die Widerspruchsmoöglichkeiten und die FRIST dafür geben. Wahrscheinlich gegen Ende. Die FRISTsetzung darf auf keinen Fall versäumt werden.

# Auch wenn "google".Informationen immer mit Vorsicht zu bewerten sind, d.h. jede Quelle zu bewerten, wie sicher und glaubhaft sie ist, ergeben sich gleich beim ersten googlen mit den stichworten "Familienbeihilfe erhöhte Ablehnung Widerspruch#  einige Links, welche sachhaltige Informationen enthalten, z.B. ein anderer offizieller Bescheid in voller Länge, welche nach dem widerspruch TEILWEISE, d.h. für einen bestimmten Zeitraum, zum teilweisen Erfolg geführt hat. siehe https://findok.bmf.gv.at/findok/link?bereich=ufs-tx&gz=%22RV%2F0917-W%2F10%22. Da lässt sich einiges herauslesen.

# Offensichtlich gilt: Erhöhte Fam.beihilfe wird DANN bewilligt, WENN der Gesamtgrad der Behinderung als >50 vH eingeschätzt wird (MINDESTENS 50%) und voraussichtlich mehr als 3 Jahre anhalten wird. ODER: "es muss - bei einem niedrigerem Grad der Behinderung - gleichzeitig die voraussichtlich dauernde Unfähigkeit, sich selbst den Unterhalt zu verschaffen, vorliegen." Daraus folgt m.E. die (etwas spitzfindige) Frage: wurden 50% oder "mindestens" (mehr als) 50% festgestellt? Und kann ggf. durch weitere Gutachten der Befund "nachgebessert" werden (wie im o.g. Fallbeispiel)? 

# Ich wünsche Ihnen, dass sich hier noch einige melden, die Ihnen einen noch detaillierteren geben können zur Einreichung des Widerspruches und dessen Begründungen.

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